H1N1-Virus: Frühgeborene besonders gefährdet
31. August 2009 von tom017
Die EFCNI rät anlässlich der Schweinegrippe zu strenger Hygiene “In diesem Jahr wird die allgemeine Besorgnis, sich mit dem H1N1-Virus – also der sogenannten Schweinegrippe – zu infizieren, in den Herbst- und Wintermonaten weiter zunehmen. Diese Sorge teilen auch und im Besonderen die Eltern von Neugeborenen”, sagt Prof. Dr. med. Ortwin Adams vom Institut für Virologie der Universität Düsseldorf. Frühgeborene Kinder, bei denen unter anderem die Lunge noch nicht voll ausgereift ist, seien dabei besonders gefährdet. Was betroffene Familien und Fachleute beachten können, erklärt die European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI).
Kein Aufenthalt in überfüllten Wartezimmern. Eltern, Besucher von Frühchen auf Station oder zuhause, Pflegepersonal und Ärzte müssen auf genaue Einhaltung der Hygienevorschriften achten, um die Kinder vor einer Infektion zu schützen. “Eine konsequente Händedesinfektion ist einfach durchzuführen – man muss nur daran denken, sich vor jedem neuen Patientenkontakt 30 Sekunden die Hände mit Desinfektionsmittel einzureiben”, rät Prof. Christian Poets von der Universitätsklinik Tübingen und Mitglied des Political Advisory Boards der EFCNI.